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Olsberg (CH) Klosterkirche Fri 28.05.2021

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Nach ihren gefeierten Residenzen bei der Staatskapelle Dresden und den Bamberger Symphonikern und Ihrem fulminanten Auftritt mit dem Orchestre National de France mit Eun Sun Kim beim Concert de Paris, startet Sol Gabetta mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Valery Gergiev in die neue Saison. Zudem kehrt sie in der laufenden Spielzeit zu den Bamberger Symphonikern mit eines ihrer Signaturwerke, Elgars Cellokonzert, unter der Leitung von Jakub Hrůša, zurück. Zum Abschluss des Beethovenjahres geht sie mit Beethovens Triple Konzert, welches sie zusammen mit Vilde Frang, Kristian Bezuidenhout und dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini aufführt, auf eine ausgedehnte Tour durch Deutschland und die Schweiz. Als leidenschaftliche Verfechterin weniger bekannter Werke wird Gabetta Weinbergs Cellokonzert mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin unter der Leitung von Klaus Mäkelä präsentieren. Letzte Saison bestrit sie zudem die Uraufführung des für sie komponierten Violoncellokonzerts von Wolfgang Rihm – Concerto en Sol.

Als gern gesehener Gast bei führenden Festivals weltweit war Sol Gabetta Artiste étoile beim Lucerne Festival, wo sie erneut mit den Wiener Philharmonikern und Franz Welser-Möst, dem Mahler Chamber Orchestra und François-Xavier Roth, sowie mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Marin Alsop zusammentraf. Ein großer und lebendiger Kreis musikalischer Partner findet sich wie jedes Jahr beim Solsberg Festival in der Schweiz ein, dessen künstlerische Leitung sie inne hat.

 

Kammermusik bildet einen besonderen Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Sol Gabetta, wie sich wieder in den bevorstehenden Konzerten mit Alexei Volodin in Paris und der Schweiz, ihrer geplanten Tournee mit ihrem langjährigen Rezitalpartner Bertrand Chamayou durch Italien, Deutschland, Frankreich und Spanien sowie in sowie jüngst in Auftritten mit Kristian Bezuidenhout beim Eröffnungskonzert des Schleswig Holstein Musikfestivals und Auftritten mit Alexander Melnikov beim Gstaad Festival zeigte. Auch in der Vergangenheit führten kammermusikalische Projekte sie in internationale Konzertsäle wie beispielsweise das New Yorker Lincoln Center, in die Wigmore Hall in London, Verbier und Schwetzingen sowie zum Rheingau Musik Festival, zur Schubertiade Schwarzenberg und zum Beethovenfest Bonn.

In Anerkennung ihrer herausragenden künstlerischen Aktivitäten wurde Sol Gabetta bei den Salzburger Osterfestspielen 2018, wo sie als Solistin mit der Staatskapelle Dresden und Christian Thielemann auftrat, mit dem Herbert-von-Karajan-Preis ausgezeichnet. 2019 erhilelt sie den OPUS Klassik Award als Instrumentalistin des Jahres für ihre Interpretation von Schumanns Cellokonzert, nachdem ihre Aufnahmen bereits in den Jahren 2016, 2013, 2011, 2009 und 2007 mit dem ECHO Klassik Award geehrt wurden. Zu weiteren Awards der Grammy-nominierten Künstlerin gehören die des Tschaikowsky-Wettbewerbs Moskau sowie des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, der Gramophone Young Artist of the Year Award 2010 und der Würth-Preis der Jeunesses Musicales 2012. Sol Gabetta verfügt über eine umfangreiche Diskographie bei SONY Classical, zuletzt erschien dort die Einspielung später Schumann-Werke, sowie der Cellokonzerte von Elgar und Martinu mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle / Krzysztof Urbański. 2017 unternahm sie gemeinsam mit Cecilia Bartoli eine ausgedehnte Europa-Tournee, um ihr neues gemeinsames Album „Dolce Duello“ zu präsentieren, das bei Decca Classics erschien.

Sol Gabetta spielt verschiedene bedeutende italienische Meister-Instrumente aus dem frühen 18. Jahrhundert, darunter ein von Atelier Cels Paris zur Verfügung gestelltes Violoncello von Matteo Goffriller von 1730, Venedig sowie seit dem Jahr 2020 das berühmte “Bonamy Dobree-Suggia” von Antonio Stradivarius von 1717, zur Verfügung gestellt von der Stradivari Stiftung Habisreutinger. Seit 2005 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel.